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Episode IX: Der Aufstieg des Streaming

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Akt 1: Die Phantom-Bedrohung

Vor nicht allzu langer Zeit gab es in einer weit, weit entfernten Galaxie nur eine Handvoll Streaming-Plattformen, die digitale Medien zuverlässig für den Verbrauchermarkt bereitstellten. Zu Beginn des letzten Jahrzehnts haben diese Dienstleistungen die Branche gestört, waren aber noch Lichtjahre entfernt von echten Schäden. Trotz eines Kostenanstiegs in diesem Zeitraum hatte das traditionelle Kabel immer noch einen komfortablen Vorsprung gegenüber den neuen Konkurrenten. Aber in den letzten Jahren haben OTT-Anbieter wie Netflix, Hulu und Amazon Prime Video eine Art Rebellion gebildet, um das Reich der Kabelindustrie zu zerstören. In jeder Branche, wie im Leben, führt die Notwendigkeit zu Innovation, und Innovation führt zu Wettbewerb – und zwar viel davon. Am Ende dieses Jahrzehnts hat das Streaming, das einst eine Kategorie war, die nur wenige Optionen hatte, jetzt Dutzende. Der Kampf um die Aufmerksamkeit der Verbraucher wird fortgesetzt, da der Kampf gerade erst begonnen hat.

Akt 2: Eine neue Hoffnung

‍Traditional-Kabel regierte die Galaxie über Jahrzehnte, weil es die einzige Option war. Anfangs boten OTT-Dienste, die sich dem Kampf angeschlossen hatten, nur Fernsehen und Filme im Backkatalog an, und sie waren nicht immer die aufregendsten. Es fühlte sich an, als wären die besten Filme und TV-Shows im Exil in Dagobah. Aber langsam und konsequent begannen diese Plattformen, sich die Rechte an sehr begehrten Immobilien zu sichern und gleichzeitig originale Shows und Filme einzuführen. Bis 2018 streamen Verbraucher allein in Nordamerika acht Milliarden Stunden an Inhalten pro Monat. Und Neuankömmlinge in dieser Kategorie sorgen aufgrund ihres herausragenden Inhalts weiterhin für Aufsehen bei den Verbrauchern. Als Beweis gibt es Disney+, das im letzten Jahr zu Googles Top-Suchbegriff wurde und zehn Millionen Anmeldungen am ersten Tag der Veröffentlichung anzog. Gegen den Wunsch von Cable ist bei OTT-Anbietern eine neue Hoffnung für die Bedürfnisse der Zuschauer entstanden, aber die Frage bleibt: Was kommt als Nächstes?

‍Act 3: Die Macht Erwacht

‍While der Plan des Imperiums, die Galaxie zu erobern, ist fast vereitelt worden, traditionelles Kabel hat noch einige Kämpfe in sich, da nur 60 % der Amerikaner Kabelschneider geworden sind. Doch wenn immer mehr OTT-Anbieter in die Arena eintreten, stehen sie einem neuen Gegner gegenüber: Sich selbst. Wir haben in letzter Zeit eine überwältigende Menge an Originalinhalten gesehen, die die Verbraucher oft darüber verwirren, welcher OTT-Service für sie am besten geeignet ist. Da diese Plattformen weiterhin die attraktivsten Inhalte produzieren, liegt der Schlüssel, um an der Spitze zu sein, darin, sich vom Mantra „ein bisschen für alle“ von Cable hin zu „viel nur für mich“ zu bewegen. Moderne Verbraucher wünschen sich eine Personalisierung in allen Aspekten ihres Lebens, und digitale Medien sind nicht anders. Die Zukunft des Streamings liegt bei denjenigen , die Inhalte für möglichst viele Nutzer individualisieren können . Ob das hocheffektive Empfehlungsmaschinen, persönliche lineare Kanäle, individuelle Anzeigen, Kaufoptionen in der Show oder immersivere VR/AR-Erlebnisse bedeutet, bleibt offen.

Während wir die Saga innerhalb der OTT-Galaxie abrunden, ist es wichtig, die grundlegenden Elemente zu berücksichtigen, die die Streaming-Infrastruktur unterstützen. Da immer mehr Verbraucher auf Streaming-Plattformen umsteigen , müssen Spieler wie Netflix und Disney+ große Zuschauerzahlen berücksichtigen, um ein echtes TV-Erlebnis zu bieten. Die Gewährleistung eines nahtlosen Fernseherlebnisses ist von größter Bedeutung, und die Konstruktion einer undurchdringlichen Architektur ist der entscheidende Teil des Puzzles. Siehe auch: Der Fall des Todessterns. Wenn Streaming-Riesen ihre Basen nicht schützen und Angriffe abwehren können, könnte das Kabel im dritten Akt wieder aufleben. Unabhängig davon, welche Seite an erster Stelle steht, eines ist sicher: Das Gleichgewicht wird wieder für den Verbraucher hergestellt.